Außenwirtschaft & Zoll
Aufgrund der intensiven Wettbewerbssituation und beschränkten Gewinnmöglichkeiten in Deutschland bildet das Exportgeschäft eine wichtige Ertragsstütze für die deutsche Ernährungsindustrie. Um auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften zu können, benötigt die Branche einen handelspolitischen Rahmen, der freien und fairen Marktzugang gewährleistet. Die BVE setzt sich daher für den internationalen Abbau von tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnissen sowie für die Weiterentwicklung der Welthandelsordnung in der WTO ein. Ein ausgewogener Abschluss multilateraler Handelsabkommen und die Verbesserung des Marktzugangs durch bilaterale Freihandelsabkommen der EU sind entscheidend für die Zukunftschancen der Ernährungsindustrie. Dabei dürfen diese Bemühungen jedoch nicht zulasten der hohen Qualitätsstandards in der EU gehen. Die BVE steht im aktiven Dialog mit der Politik, um praxistaugliche Regelungen im Außenwirtschafts- und Zollrecht zu fördern. Dafür arbeitet die BVE u. a. mit dem Auslandsmesseprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie der German Export Association for Food and Agriproducts (GEFA) zusammen.
